11.06.2026 16:45 (bearbeitet 11.06.2026 17:37)

Chrome v3 - Das Ende von uBlock Origin

Ab Chrome 150 (Ende Juni 2026) beendet Google die Unterstützung von Manifest V2.


Damit verliert der originale uBlock Origin wichtige Funktionen, da die bisher genutzte webRequest-API durch die deutlich eingeschränktere Manifest-V3-Technik ersetzt wird.


Für die meisten Nutzer werden Werbeblocker zwar weiterhin funktionieren, fortgeschrittene Funktionen wie dynamisches Blocking, komplexe Filterregeln und bestimmte Anti-Tracking-Maßnahmen sind jedoch betroffen.


Warum Brave & Co. keine vollständige Lösung sind

Oft wird als Alternative zu Chrome Brave Browser, Microsoft Edge, Opera oder Vivaldi genannt.

Das Problem: Alle diese Browser basieren auf Chromium.

Zwar verfügen einige – insbesondere Brave – über eigene integrierte Schutzmechanismen, grundsätzlich bleiben sie jedoch von den technischen Vorgaben abhängig, die Google für Chromium festlegt.


Firefox als echte Alternative

Mozilla Firefox nutzt mit Gecko eine eigene Browser-Engine und ist nicht an Googles Manifest-V3-Vorgaben gebunden.

Dadurch bleibt dort der volle Funktionsumfang von uBlock Origin erhalten.


Fazit

Wer lediglich Werbung blockieren möchte, wird auch künftig auf Chromium-Browsern Lösungen finden.

Wer jedoch maximale Kontrolle über Werbung, Tracking und Browserfunktionen behalten möchte, sollte sich spätestens jetzt mit Firefox beschäftigen.


Kurz gesagt:

Chromium-Forks können das Problem abmildern – wirklich unabhängig von Googles Entscheidungen ist derzeit aber vor allem Firefox.